Die Museumslandschaft

Im Großraum Borken wurde von 1923 bis 1991 großbetrieblich Braunkohle gewonnen und in einem Dampfkraftwerk zur Erzeu- gung elektrischer Energie genutzt. Bedingt durch die Endlichkeit der Braunkohle, die Globalisierung der Energiewirtschaft, unzureichen- de Umweltschutzbestimmungen im Kraftwerk und nicht zuletzt ein Grubenunglück im Tiefbaubetrieb Stolzenbach endete Anfang der 1990er Jahre eine Epoche systematischer Ressourcenschöpfung, die in eine über 400 jährige Bergbaugeschichte im Raum Nordhessen eingebettet ist.

Brachgefallenes Industriezeitalter

Das Museum verknüpft die Hinterlassenschaften der Montan- und Kraftwerksära in Kombination mit musealen Inszenierungen unter dem Stichwort „Industriekultur zum Anfassen“ zu einer neuen Museumslandschaft.