Landschaftswandel erfahren – Entlang des Braunkohlerundwegs

Rad- und Wanderweg – ständig zugänglich und Corona-gerecht

Das Hessische Braunkohle Bergbaumuseum lädt Sie zu einer Rad- oder Wandertour durch die Bergbaufolgelandschaft ein. Hierbei steht der Braunkohlerundweg im Mittelpunkt. Dieser Rad- und Wanderweg verknüpft auf einer Gesamtlänge von 32 Kilometern die Museums- mit der Bergbaufolgelandschaft. Er ist in vier Abschnitte unterteilt, so dass auch kürzere Rad-/Wanderungen möglich sind. Diese Rote, Grüne, Gelbe und Blaue Route sind farblich gekennzeichnet und zwischen 11 und 15 Kilometern lang.

Die Strecke führt an den Borkeener Seen, der Gedenkstätte Stolzenbach, den Museumsstandorten, dem Küstenwachboot auf dem Singliser See und rekultivierten Flächen entlang. Sie zeigt, wo der Bergbau in der Region umgegangen ist. Viele ehemalige Betriebspunkte sind durch Baggerschaufeln gekennzeichnet, in denen Infotafeln auf die früheren Tief- oder Tagebaue hinweisen. Ein möglicher Start- und Zielpunkt der Erkundungstour könnte der Themenpark Kohle & Energie, Am Freilichtmuseum 1, 34582 Borken sein. Hier können Kraftfahrzeuge kostenlos geparkt, die Fahrräder vom Gepäckträger heruntergenommen werden und „los geht´s“. Selbstverständlich kann die Tour auch an anderen Orten starten – zum Beispiel am Museumsgebäude in der Borkener Altstadt.

Radeln oder Wandern
Aufgrund der Pandemie-Situation bittet das Museum, die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten und sich allein, zu Zweit oder im Familienverbund auf den Weg zu machen.

Der Braunkohlerundweg wurde im Frühjahr mit Hilfe von Fördermitteln des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst neu ausgeschildert, so dass auch Ortsunkundige den Weg erwandern oder befahren können.

Braunkohlerundweg und Museumsstraße
Die Museumsstraße kann ebenfalls erkundet werden. Sie ist Teil des Braunkohlerundwegs und verbindet den Themenpark Kohle & Energie mit dem derzeit geschlossenen Besucherstollen. An der Museumsstraße befinden sich sieben Skulpturen, die der Bad Zwestener Künstler Herbert Grabowski geschaffen hat. Sie symbolisieren Berufsbilder der Borkener Bergbau- und Kraftwerksära – zum Beispiel den Kraftwerker, den Markscheider oder den Tagebaumaschinisten. Das Besondere: Der Künstler verwendete typische bergmännische und kraftwerkstechnische Materialen bei der Schaffung der ausdrucksstarken Kunstwerke.

Der Braunkohlerundweg und die Museumsstraße sind ständig zugänglich.

Das Museumsteam wünscht den Wanderern und Fahrradfahrern Ausdauer und viel Spaß bei der Erkundung der Bergbaufolgelandschaft.