Dunkle Schätze : Untertage einfahren


Ausflug Untertage – das Besucherbergwerk
Am Amtsgericht 2-4, 34582 Borken (Hessen)

Ein Stollenmundloch führt in den untertägigen Ausstellungsbereich des Hessischen Braunkohle Bergbaumuseums. Der Besucherstollen stellt thematisch gegliedert den Arbeitsalltag der Bergleute vor.

An den einzelnen Stationen Untertage erfahren die Besucher, wie anhand von Erkundungsbohrungen die genaue Lage des Rohstoffvorkommens ermittelt, die Kohle mittels Hacke, Schaufel und Kettenbahn oder durch Sprengarbeit gewonnen wurde und welche mechanischen Gewinnungsgeräte zum Einsatz kamen.

Der Ausflug Untertage führt mitten in die Arbeitswelt der Bergleute hinein. Die Ausstellungsstücke werden den Besuchern „in Arbeit“ vorgeführt. Knatterndes, mit Pressluft betriebenes Bohrgerät, rotierende Walzen von Schrämladern, Kohle raubende Streckenvortriebsmaschinen, Erdmassen abstützende Schildausbaue, ratternde Förderbänder mit Kumpelfängern – all das lässt sich vor Ort erleben.

Die Steigerstube für das „Buttern Untertage“ (die Frühstückspause) und der Grubenwehrraum waren ebenfalls Bestandteile dieser für Viele unbekannten Arbeitswelt, die, geprägt von Dunkelheit, Enge, Lärm, Schmutz, Staub und künstlicher Lichtzufuhr schon seit jeher als hart, mühsam und gefahrvoll empfunden wurde.

Im Betriebsablauf einer Braunkohlenzeche kam der Transportlogistik hohe Bedeutung zu. Der Besucherstollen präsentiert mit einer Kettenbahn, Förderbändern und der Einschienenhängebahn auch typische Transportmittel unterschiedlicher Epochen und erläutert die unterirdische Welt eines Braunkohletiefbaues im Sinne einer technikhistorischen Entwicklungsgeschichte.

Erlebnisstollen für Kinder

Sieben- bis zwölfjährige Kinder können die bergmännischen Arbeitsbedingungen in einem besonders gestalteten, museumspädagogischen Bereich (dem Kindererlebnisstollen) auf spielerische Art erfahren. Bei dieser Reise Untertage, die im Anschluss an eine Führung durch das Besucherbergwerk stattfindet, steht eine Erweiterung der Wahrnehmungsmöglichkeiten der kleinen Besucher im Vordergrund. Das Empfinden von völliger Dunkelheit, Zugluft, Lärm, Hitze und „Orientierungslosigkeit Untertage“ steht dabei im Zentrum der Vermittlung.

Sicherheit Untertage: Der Kumpelfänger

Unterirdische  Strecken und Stollen erstrecken sich oft kilometerlang. Um lange Anfahrtswege zu ersparen, nutzen Bergleute Kohleförderbänder zum Transport. Wenn die Kumpel- nach der Schicht müde und abgespannt- beim Ausfahren einnicken, droht die Gefahr, am Ende des Förderbandes abgeworfen zu werden. Um dies zu verhindern, werden über dem Förderband Gummischürzen aufgehängt. Die Bergleute stoßen gegen diese Gummischürzen, werden geweckt und können rechtzeitig vom Förderband abspringen. Diese Gummischürzen heißen Kumpelfänger.

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Öffnungszeiten

Sommersaison (1. Sonntag vor Ostern bis zum letzten Freitag im Oktober):
Dienstag - Sonntag von 14 Uhr - 17 Uhr

Wintersaison (letzter Samstag im Oktober bis 1. Sonntag vor Ostern)
Sonntag von 14 Uhr - 17 Uhr (nur Besucherstollen / Bergbaugeschichte)

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